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Die Unsicherheit vieler Patienten “ob man beim richtigen Zahnarzt, Dentallabor und der besten Versorgung angekommen ist” ist nachvollziehbar. Denn das Angebot ist groß und sogar das Ausland lockt schon mit zahlreichen Versprechungen. Darüber hinaus muss man ausserhalb der medizinisch notwendigen Versorgung zusätzliche Leistungen aus der eigenen Tasche finanzieren. Wir räumen auf mit Halbwissen und informieren Sie transparent über Zahlen und Fakten von Standard- bis Maximallösungen im funktionalen und ästhetischen Zahnersatz. Was Ihnen persönlich zu einem perfekten, strahlendem Lächeln verhilft, können wir gerne in einem vertraulichen Gespräch herausfinden. Unsere prominenten Patienten wissen das zu schätzen.

QUALITÄTSVERSPRECHEN

Patienten

Perfekter Zahnersatz ist eine langfristige Investition. Ein gesundes und funktionierendes Beisswerkzeug beeinflusst nachhaltig die komplette Gesundheit und das Wohlbefinden des Menschen. Und: Ein natürlich schönes Erscheinungsbild stärkt das Selbstbewusstsein. Natürliche Farben und Transparenzen (je nach Anforderung), schenken Ihnen ein attraktives Lächeln und Selbstvertrauen. Ziel ist es, den Zahnersatz funktional und ästhetisch in ein Gesamtbild zu integrieren, so dass dieser mitarbeiten kann und ganz authentisch wirkt. Der perfekte Zahnersatz muss kauen, sicher und fest sitzen und darf nicht stören.

Verspannungen, Kopfschmerzen usw. können die Folge falscher Kieferstellungen sein! Unsere Prothetik besteht aus sorgfältig ausgewählten, allergiefreien Materialien und ist biokompatibel. Das bedeutet, die Materialien haben keinen negativen Einfluss auf lebende Materie und sind somit körperverträglich. Unsere Arbeiten sorgen für maximalen Spielraum der Zunge und Erhalt des Geschmackssinns. Vor, während und nach der Behandlung bleiben wir Ihr Ansprechpartner in zahntechnischen und ästhetischen Fragen.

FARBNAHME

Ein wesentlicher Schritt zum perfekten Zahnersatz ist die Farbnahme. Dafür kommen wir gerne zu Ihnen in den Behandlungsraum Ihres Zahnarztes oder Sie kommen dafür zu uns. Bei neutralem Licht halten wir Ihre Zahnfarbe nuanciert fest. Auch kleinste Farbspiele und Fissuren benachbarter Zähne werden dokumentiert, damit der spätere Zahnersatz sich perfekt und natürlich ins Gesamtbild einpasst. Denn: Ein natürliches und gesund wirkendes Zahnbild steigert den privaten und beruflichen Erfolg. Für besondere Wünsche oder Informationen können Sie uns dann gerne direkt ansprechen.

SPRECHSTUNDE

Wir empfehlen: Bitte vereinbaren Sie einen Termin über Ihren behandelnden Zahnarzt mit uns. In besonderen Fällen können Sie uns aber auch direkt kontaktieren. Zum Kontakt

PRODUKTE

Implantat/Implantologie
Ein Zahnimplantat übernimmt die Funktion einer künstlichen Zahnwurzel und ist damit Träger vom Zahnersatz. Das Implantat wird in den Kieferknochen entweder mittels Schraubgewinde (enossale Implantate) eingedreht oder eingesteckt und verbinden sich i.d.R. innerhalb von 3 bis 6 Monaten mit dem umgebenden Knochen zu einer festen, sehr belastungsfähigen Trägereinheit (Osseointegration). Das Implantatgestell bestimmt die chirurgische Insertionstechnik und die Form des Abutments (Implantatkopf) definiert die Anfertigung der Suprakonstruktion, die die Befestigung des Zahnersatzes darstellt. Zahnimplantate gibt es bereits seit 1980.

 

Krone
Als Krone wird der sichtbare Teil eines Zahnes bezeichnet. Eine künstliche Zahnkrone wird in der Zahntechnik aus einer Edelmetalllegierung oder aus Keramik naturgerecht nachempfunden und findet auf Zahnstümpfen, Stiftaufbauten, oder auch auf Zahnimplantaten festen Halt. Die metallbasierte Krone wird aus einer hochwertigen Goldlegierung, einer goldreduzierten Legierung, Titan oder einer Nichtedelmetalllegierung (NEM) gefertigt. Bei den preiswerteren goldreduzierten Legierungen kann es durch die Beimischung, wie zum Beispiel Palladium unter Umständen zu Allergien oder auch Verfärbungen der Mundschleimhaut kommen. Auch biokompatible edelmetallfreie Legierungen als preiswerte Alternative, finden Verwendung. Die metallbasierte Krone gibt es als unverblendete Vollgusskrone, teilverblendete Krone bzw. vollverblendete Krone. Das Verblendmaterial besteht entweder aus Verblendkunststoff auf Komposit-Basis oder Keramik. Die Keramikverblendung ist aufwändiger in der Herstellung und hat den ästhetischen Vorteil besserer Farb- und einer höheren Abrasionsstabilität. Mit der enormen Materialhärte von Keramik ist ein exaktes Arbeiten von großer Bedeutung. Moderne Keramiken lassen heute eine gleichmässige Abrasion (natürliches Einschleifen) zu, so dass die Antagonisten (gegenüberliegenden Zähne) nicht überproportional abgeschliffen werden. Die Vollkeramikkronen haben einen Kern, der überbrannt wird. Der Kern kann z.B. aus Zirkonoxid gefräst werden und wird dann mit Keramik verblendet. Daneben gibt es auch die sogenannte Presskeramik. Bei hoher Temperatur wird ausschliesslich aus flüssiger Keramik die Krone gepresst. Ein weiteres Verblenden ist dann zwar nicht mehr unbedingt nötig – für die Herstellung von zielgerichteter Transluzenz und Opaleszenz ist das aber ein Vorteil für naturgerechte Ästhetik. Vollkeramikkronen haben eine geringere Wärmeleitfähigkeit und geben damit weniger thermische Reize weiter.

 

Brücke
Eine Brücke ist ein Zahnersatz, der sich auf Zähnen, Zahnwurzeln oder Zahnimplantaten – auch Anker genannt – abstützt. Werden Teleskopkronen als Anker genutzt, sind diese Brücken reversibel einsetz- und herausnehmbar. Naturgemäß gibt es bei Brücken keine Druckstellen, weil der Kaudruck nicht wie bei einer Prothese auf dem Zahnfleisch (gingival gelagert) lastet, sondern wie bei einem natürlichen Zahn den Druck an den Kiefer weitergibt. Es gibt je nach Konstruktion einspannige Brücken, mehrspannige Brücken und Freiend- oder Extensionsbrücken. Der tragende Teil einer Brücke (Brückengerüst) wird meist aus einer Gold- oder Nichtedelmetalllegierung (NEM) hergestellt. Mit einer gebrannten Keramikmasse veredelt, handelt es sich um eine Verblend-Keramik-Brücke. Diese Keramikverblendung sorgt für täuschend echt wirkenden und kosmetisch hervorragenden Zahnersatz. Seit dem Jahr 2000 gibt es Brücken aus Zirkoniumdioxid und Vollkeramik. Dieser Zahnersatz besitzt ausreichende Stabilität, trotz des fehlenden metallischen Grundgerüstes. Die Herstellung dieser Brücken ist aufwändig. Hier wird aus einem Keramikblock computergesteuert ein Brückengerüst herausgefräst und mit spezieller Keramikmasse beschichtet.

 

Inlay
Ein Inlay ist das passgenaue Werkstück einer Zahnfüllung, das einen entstandenen Zahndefekt rekonstruiert. Verschiedene Materialien, wie Gold, Keramik, galvanische Keramik (Kombination aus Gold und Keramik), Kunststoffe und Titan kommen für die Herstellung von Inlays zum Einsatz. Je nach verbleibender Zahnsubstanz haben Gold und Keramik als Werkstoffe die besten Eigenschaften eine höhere Lebensdauer zu erreichen, als z.B. gegenüber einer plastischen Füllung mit Komposit.

 

Veneer
Das Veneer ist eine hauchdünne, lichtdurchlässige Keramikschale, die mit Spezialkleber auf die Zahnoberfläche aufgebracht wird. Keramik hat eine sehr hohe Bioverträglichkeit. Nur der Kleber kann in seltenen Fällen zu Allergien führen. Probleme kann es ansonsten bei sehr stark fluoridiertem Zahnschmelz geben – lassen Sie sich von Ihrem behandelnden Zahnarzt beraten! Veneers sind die perfekte Korrekturmöglichkeit für leichte Zahnfehlstellungen, Zahnlücken, Oberflächen und Zahnfarben. Klinische Langzeituntersuchungen belegen, dass in einem Zeitraum von sechs Jahren sich lediglich zwei Prozent der Veneers lösen. Aufgrund dieses positiven Resultats befürwortet die Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) dieses Verfahren.

 

Vollprothetik
Wenn keine natürlichen Zähne mehr im Kiefer vorhanden sind, kann nur noch eine Vollprothese die Aufgaben des Gebisses übernehmen. Eine Totalprothese ist in diesem Fall eine Lösung, die nur durch Unterdruck und Adhäsion ihren Halt am Oberkiefer und durch exakte Einpassung im Unterkiefer findet. Durch die kleinere Auflagefläche im Unterkiefer und die Beweglichkeit der Zunge ist der Halt nur mässig. Mit den Möglichkeiten der Implantologie können jedoch der partiellen und totalen Prothese beste Befestigungsvoraussetzungen geboten werden. Diese Lösung der Vollprothetik kommt dem Gefühl und der Funktion eines natürlichen Beisswerkzeuges am nächsten. Hierzu werden Implantate als Anker gesetzt (sofern das die Substanz des Kieferknochens zulässt), an denen die Prothetik reversibel befestigt wird.

PARTNERPRAXEN

Wir arbeiten exklusiv mit fachlich sehr versierten Zahnarztpraxen zusammen und empfehlen diese gerne weiter. (Wenn Sie bereits einen Zahnarzt Ihres Vertrauens haben, können Sie uns dort natürlich auch sehr gerne ins Gespräch bringen.)

 

Zahnarztpraxis
Dr. med. dent. Christoph Hassink
Sebastianusstrasse 12  |  D-41460 Neuss
Telefon 02131 275 666
www.drhassink.de

 

Zahnarztpraxis
Dr. Thomas Multhaup
Rethelstraße 98  |  D-40237 Düsseldorf
Telefon 0211 99 11 22
www.dr-multhaup.de


Zahnarztpraxis
Dres. Brokmeier und Dres. Lehner
Viersener Straße 244  |  41063 Mönchengladbach
www.zahnarzt-moenchengladbach.org

WISSENSWERTES

Wenn Bakterien sich nicht halten können
Fluoride dienen als Rutschbahn für Bakterien! Auch für Patienten ist es heute kein Geheimnis mehr, das Fluoride den Zahnschmelz schützen und somit dabei helfen Karies zu vermeiden. Fluorid kommt in der Natur vor und trägt dazu bei, dass Mineralstoffe, die durch Säuren im Mundraum Zahnschmelz ablösen, über den Speichel wieder zurückgeführt werden. Somit ist die ausgebesserte Oberfläche wieder geschützt und überwiegend funktionell. Die, unter anderen durch den Stoffwechsel der Bakterien im Mund entstandenen Säuren, existieren gehäuft in Zahnbelägen. Prof. Dr. Karin Jacobs, Physikerin von der Universität des Saarlandes, hat entdeckt, dass Bakterien auf fluoridiertem Zahnschmelz gewissermaßen “abrutschen”. Sie finden keinen Halt und durch “Säure-Angriffe” die kleinste Lücke im Zahnschmelz als Nische für einen geeigneten Lebensraum zu schaffen. Dieses hilfreiche Fluorid kann allerdings nur auf reinen und belagfreien Oberflächen seine großartige Wirkung entfalten. Lebensmittel, die unseren Zähnen gefährlich werden können.

 

Die Zahnampel!
Die härteste Substanz im Körper ist der Zahnschmelz. Doch so stark er auch ist, so ist er dennoch nicht unverwundbar. Auch wenn wir unser Zähne täglich und gründlich reinigen, können z.B. Säuren in Speisen und Getränken unseren Zahnschmelz schädigen. Die Auswirkungen können wir nach einiger Zeit in Form von Parodontitis, freiliegenden Zahnhälsen und/oder im heftigsten Fall in Form von verfrühtem Zahnverlust spüren. Die Dr. Wolff-Forschung hat ein Ampelprinzip ins Leben gerufen, welche verdeutlichen soll, welche Lebensmittel unseren Zahnschmelz wie stark angreifen. Wie auch die „normale“ Ampel, orientiert sich die Zahnampel an einem Drei-Farben-System. Dabei bedeuten auch hier die mit rot gekennzeichneten Lebensmitteln Vorsicht! Lebensmittel die mit Bedacht und in Maßen genossen werden dürfen, sind bei der Verkehrsampel mit gelb gekennzeichnet. Alle unbedenklichen Lebensmittel, die dem Zahnschmelz nichts anhaben können, sind dementsprechend mit grün gekennzeichnet. Wenn man diesem Prinzip etwas Aufmerksamkeit schenkt, weiß man, welche Nahrungsmittel nach Möglichkeit vermieden werden sollen, welche nur in geringen Mengen verzehrt werden sollten und bei welchen Produkten man bedenkenlos zugegriffen werden kann. Welche Produkte in welche Gruppe gehören, können Sie auf der Seite www.zahnampel.de nachlesen.

 

Speichel hilft bei der Immunabwehr
Wenn es um die Immunabwehr geht, hat Speichel eine herausragende Funktion! Der von Experten als Wundersaft im Mund bezeichnete Speichel, hält den Mundraum angenehm feucht, versorgt die Zähne mit Mineralien, ist dazu in der Lage Wunden zu heilen und vor Krankheiten zu schützen. Ohne Speichel würde das System der Immunabwehr aus dem Gleichgewicht geraten und neben Karies und Parodontose, bestünde eine erhöhte Gefahr für Erkrankungen für den gesamten Körper. Somit hat Speichel eine wichtige Wächterfunktion im Mundraum. Die Vielfältigkeit von Speichel beschäftigt weiterhin viele Forscher. Menschen die unter Mundtrockenheit leiden, was z.B. durch die Einnahme verschiedener Medikamente oder durch Diabetes oder Bestrahlung ausgelöst werden kann, sollten um das natürliche Gleichgewicht im Mundraum nicht zu gefährden, dringend gegen die Mundtrockenheit vorgehen. Zunächst sollte man überprüfen, ob genug Flüssigkeiten über den Tag zugeführt werden. (Durch Ausscheidungen und über die Haut gehen pro Tag zirka 2,5 Liter verloren. Dieser Verlust muss ausgeglichen werden, indem 2,5 Liter in den Körper rückgeführt werden: 1,5 Liter über Getränke, der Rest kommt i.d.R. über feste Nahrung.) Um den Speichelfluss gezielt wieder anzuregen, können spezielle Medikamente oder auch zuckerfreie Kaugummis helfen.

 

Ozean-Algen im Kampf gegen das Volksleiden Karies
Britischen Wissenschaftlern zufolge, können Mikrobien aus Meeresalgen Karies verhindern. Somit könnte eine Algen-Zahnpasta eventuell der Zahnpflege in Kürze einen neuen Dienst erweisen. Bei Untersuchungen von Wissenschaftlern der Universität Newcastle, wurde der „Bacillus lichenifomis“ genau unter die Lupe genommen. Dieses im Meer und auf Vogelfedern vorkommende Bakterium wurde dahingehend untersucht, ob es bei der Reinigung von Schiffsrümpfen behilflich sein könnte. Dabei entdeckten die Wissenschaftler eher zufällig, dass dieses Bakterium vielleicht sogar die Zahngesundheit revolutionieren könnte. Egal wie gründlich man die Zähne pflegt, die Zahnzwischenräume sind und bleiben schwer zu reinigen. Bakterien bilden widerstandsfähige Biofilme im Mundraum, denen man auch mit gewissenhaften Mundspülungen nur schwer vorbeugen kann. Haben sich die Bakterien erst mal angesammelt, können sie langfristig gesehen Karies verursachen. Dr. Nicholas Jakubovics (Newcastle University’s School of Dental Sciences) und sein Forscherteam sind zuversichtlich, dass der Bacillus licheniformis langfristig dabei helfen kann, Zahnbelag und somit auch Karies zu verhindern. Ein durch Bewegung freigesetztes Enzym des Bacillus licheniformis, kann die Plaqueschicht an den Zähnen und den Zahnzwischenräumen durchdringen, die kariesauslösenden Bakterien abtöten und sogar präventiv vor ihnen schützen. Da Karies ein echtes Volksleiden ist, an dem cira 99% der Weltbevölkerung leidet, könnte ein effektives Mittel gegen Karies die Zahngesundheit revolutionieren. Bis eine Zahnpasta oder ein Mundwasser mit Meeresalgen und dem Bakterien-Enzym auf den Markt kommen könnte, müssen noch einige Untersuchungen und Tests erfolgen. Wenn es dann aber soweit ist, könnte die Algen-Zahncreme sich als erheblich effektiver erweisen als jede andere Zahnpasta.

 

Pubertät – auch eine stressige Zeit für die Zähne
Kinder in der Pubertät können dem Familienleben ganz schön zusetzen. Sie rebellieren, sind schnell genervt und erleben den Übergang ins Erwachsenenalter häufig als enorm anstrengend. Doch unter den hormonell bedingten Stimmungsschwankungen der Jugendlichen, leidet nicht nur ihr Umfeld – auch die Zähne sind in dieser Lebensphase erhöhtem Stress ausgesetzt. Dies liegt der Tatsache zugrunde, dass die Reifung des Zahnschmelzes erst mit dem Durchbruch der bleibenden Zähne erfolgt und der Zahnschmelz seine volle Widerstandkraft erst nach einigen Jahren erreicht. Zudem kommt ein erhöhtes Kariesrisiko hinzu, da sich im Teenageralter auch die Zahnreihen schließen. Wenn die Jugendlichen sich selbst entdecken, ist die Verlockung nach dem Konsum von Artikeln der Erwachsenen immer interessanter: So kommt es häufig zu ersten Erfahrungen mit Zigaretten, Alkohol und dem unkontrollierten Genuss von Süßigkeiten. Rauchen ist grundsätzlich schädlich und kann zu heftigen ja gar tödlichen Erkrankungen führen, doch auch die Mundgesundheit beginnt zu leiden. „Raucher sind der erhöhten Gefahr ausgesetzt, an Parodontalerkrankungen, Entzündungen des Zahnhalteapparates, zu erkranken“, erklärt Prof. Dietmar Oesterreich von der Initiative proDente. Somit steigt die Gefahr von Zahnverlust gerade für Raucher. Diese Informationen sollten Eltern ihren Kindern mit auf den Weg geben. Doch auch Alkohol, besonders Alkopops, zuckerhaltige Getränke wie Cola, Limonade und Softdrinks schadet den Zähnen. Durch den häufigen Genuss von diesen säurehaltigen Getränken entstehen schwerwiegende Schäden am Zahnschmelz und am Dentin. Ein weiteres Thema, welches besonders Jugendliche betrifft sind Zungen- und Lippenpiercings. Studien von US-Zahnärtzen zufolge, schädigen dauerhafte Piercings die Zähne, den Mundraum und die Nervenbahnen. Piercings in der Unterlippe können für den Rückgang des Zahnfleisches und auch des darunter liegenden Knochens an den unteren Frontzähnen verantwortlich sein. Ein Zungenpiercing könnte zu irreparablen Rissen in der Zahnhartsubstanz führen. Probleme können bereits nach wenigen Wochen auftreten. Wer seinen Zähnen einen Gefallen tun möchte, sollte dringend die Finger von Piercings lassen.

 

Weißere Zähne durch professionelles Bleaching oder Schleifpartikel?
Experten raten von Experimenten ab! Wer möchte keine schönen weißen Zähne haben? Sie dienen dem Schönheitsideal und zeugen von regelmäßiger Pflege. Wenn jedoch die Farbe der Zähne zu wünschen übrig lässt und die Bleichung beim Zahnarzt zu teuer erscheint, greifen einige Menschen zu Hausmittelchen. Das Internet bietet eine Vielzahl von so genannten Geheimtipps an. Dort liest man vom Putzen mit Kochsalz, Backpulver, Natron, oder anderen oftmals aggressiven Mitteln. Einige dieser Ratschläge können erheblichen Schaden im Mundraum anrichten, daher raten Experten von solchen Methoden dringend ab. Die verwendeten Putzhilfsmittel sollen laut Angabe im Internet, die Ablagerungen auf den Zahnoberflächen abreiben und somit sollen die Zähne heller werden lassen. Dieses Abreiben schädigt allerdings den Zahnschmelz und kann bei Verfärbungen für keinerlei Besserung sorgen, wenn der Grund für gelbliche Zähne nicht auf der Oberfläche, sondern im Zahn selbst liegt. Dies gilt übrigens auch für Zahncremes, die Schleifpartikel enthalten. Wer seine Zähne schonend und wirkungsvoll aufhellen möchte, der kommt an einem professionellen Bleaching beim Zahnarzt nicht vorbei. Das Bleaching beim Zahnarzt funktioniert auf ganz andere Weise. Dabei werden Gele eingesetzt, die ihren Wirkstoff in den Zahn abgeben und dort die Farbpigmente, die für die Verfärbung verantwortlich sind, entfärben. Der Zahnschmelz wird dabei nicht geschädigt. Nach einer solchen Bleiche, kann es aufgrund von chemischen Prozessen im Mund zu übermäßiger Empfindlichkeit kommen, die sich aber schnell wieder legt.

 

Wenn Essen schmerzempfindliche Zähne reizt
Nicht jeder empfindet Vergnügen, wenn er in ein Eis beißt, oder einen großen Schluck heiße Schokolade trinkt. Kommen Zähne mit sehr heißen oder kalten Speisen in Berührung stellt das für gesunde Zähne kein Problem dar. Bei gesunden Zähnen wird das Zahnbein durch den Zahnschmelz vor äußeren Einflüssen geschützt. Ist dieser natürliche Schutz aber beschädigt, kann es zu schier unerträglichen Momentschmerzen beim Essen kommen, sobald Heißes oder Kaltes unmittelbar auf das Zahnbein kommt. Die Schädigung dieses natürlichen Schutzschildes kann mehrere Ursachen haben. Die Hauptursache für ein freiliegendes Zahnbein ist Parodontitis. Bei Parodontitis bildet sich das Zahnfleisch zurück und legt somit die Teile des Zahnes frei, die sonst geschützt sind. Ebenso kann mangelhafte Mundhygiene eine erhöhte Schmerzempfindlichkeit auslösen. Wer durch zu aggressive Zahnpasta und zu harte Zahnbürsten stetig kleinste Teile des Zahnschmelzes abträgt, zerstört mit der Zeit den natürlichen Schutzmechanismus des Zahnes. Ebenso können säurehaltige Lebensmittel den Zahnschmelz nachhaltig angreifen und seine Funktion beeinträchtigen. Vorbeugend, um das Risiko einer Parodontitis mit ihren unangenehmen Folgen zu verringern, hilft hier nur die richtige Zahnpflege, die regelmäßige Vorsorgeuntersuchung beim Zahnarzt und einmal pro Jahr sollte man eine professionelle Zahnreinigung machen lassen. Zu den Zahnpflegeprodukten zu Hause sollten eine weiche Zahnbürste, eine Zahncreme ohne Schleifpartikel und ein Mundwasser gehören. Sind die Zähne bereits beschädigt, können durch Kronen und Füllungen vom Zahnarzt die freiliegenden Stellen behandelt und verschlossen werden. Dann kommen kalte und heiße Lebensmittel nicht mehr mit dem Zahnbein in Berührung und man muss keine Angst mehr vor plötzlichen Überempfindlichkeiten haben.